"Housing First" - Gegen Wohnungslosigkeit

"Housing First" - Gegen Wohnungslosigkeit

🏘️ 🔜 "Housing First" 🔜 🏘️ - Heute ist Tag der Wohnungslosen

"Die Versorgung mit Wohnraum ist ein elementares Grundbedürfnis. Daher ist die eigene Wohnung eines der wichtigsten Ziele im Bereich der Wohnungslosenhilfe."

So beginnt die Richtlinie des Landschaftsverband Westfalen-Lippe zur Förderung von "Housing First"-Projekten.

Die entsprechende Grundidee eines Engagements

  • 📍insbesondere für Frauen in Obdachlosigkeit und ähnlichen Notsituationen,
  • 📍für ältere auch anderweitig unterstützungsbedürftige Männer in Obdachlosigkeit und
  • 📍für Menschen, in Obdachlosigkeit mit gesundheitlichen oder pflegerischen Einschränkungen
  • 🔜 Wohnraum zuerst zur Verfügung zu stellen und dann am Grundproblem zu arbeiten,

hat unser sozialpolitischer Sprecher Sascha Kudella in der Haushaltsklausur 2022 in der Fraktion vorgestellt.

Im Beratungsgang wurden zunächst die Haushaltsmittel gesichert, auch mit einer Einbindung von Mitteln der LWL Sozialstiftung, und dann im Juni die Richtlinien zur Förderung beschlossen. Jetzt kann das Projekt ausgerollt und bis 2027 durchgeführt werden.

 

 

Mit Zuschüssen gefördert werden langfristig angelegte Projekte für das "Housing First" für Menschen in komplexen und lang anhaltenden Hilfelagen.

Die #lwlspd begrüßt das intensiv diskutierte Projekt, das jetzt in Kommunen in Westfalen-Lippe mit den Trägern der Wohlfahrtspflege und interessierten privaten Investoren umgesetzt werden kann.

Aktuelles zum Projekt: Website des LWL "Housing First"

Lebenschancen für alle #möglichmachen

🔎 Der Landeswohnungslosenstatistik zufolge hatten am Stichtag 30. Juni 2021 insgesamt 48.285 Menschen in Nordrhein-Westfalen keine reguläre Wohnung mit eigenem Mietvertrag.

🔎 Nach vorsichtigen Schätzungen lebten im Juni/Juli 2021 in Nordrhein-Westfalen ca. 5.300 Personen auf der Straße oder in Behelfsunterkünften wie etwa Abrisshäusern oder Bauwagen, das sind 3.800 mehr als in der Landesstatistik 2021 dokumentiert werden.

🔎 Fast zwei Drittel der erfassten wohnungslosen Personen waren männlich (65,0 Prozent). Damit ist der Anteil der männlichen Wohnungslosen gegenüber den Vorjahren etwas gesunken (2020: 65,4 Prozent und 2019: 66,7 Prozent).

🔎 Etwa ein Fünftel der erfassten Wohnungslosen sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (2021: 22,2 Prozent, 2020: 21,9 Prozent und 2019: 20,2 Prozent). In der Regel sind sie als Angehörige eines Mehrpersonenhaushalts zusammen mit ihren Eltern untergebracht.

Johannes Chudziak: Neuer Landesrat für Soziales

Johannes Chudziak: Neuer Landesrat für Soziales

Nach guten 9 Jahren wird für Johannes Chudziak der berufliche Weg erneut nach Münster führen. Die Mitglieder der LWL-Landschaftsversammlung haben den seit 2013 für die Stadt Herne gewählten Dezernenten auf Vorschlag der LWLSPD zum neuen Landesrat für Soziales gewählt.
Geprägt hat ihn diese Zeit deutlich:
Unmittelbare Erfahrungen waren das, was die Zeit in Herne ausgezeichnet hat: Als Dezernent der Stadt war ich direkt ansprechbar von den Bürgern der Stadt, die sich mit ihren Anliegen dann auch direkt im Amtszimmer präsentiert haben – das war eine der prägenden Besonderheiten, die ich vorher in der Tätigkeit beim Landschaftsverband so nicht erlebt habe. Das andere ist auch der Blick auf die ungleich verteilte kommunale Armut, also die Armut der Kommunen selbst. Wenn die Finanzmittel der Stadt nicht für das ganze Jahr reichen, um den Alltag wirklich zu finanzieren – dann schärft das auch den Blick für die Umlageverfahren, für die Durchfinanzierung zum Beispiel des Landschaftsverbandes, der aus dem Blickwinkel der Stadt manchmal als ein sehr entfernter Satellit wahrgenommen wird.
Vor diesem Hintergrund formuliert er den Ansatz, dass seine Arbeit, sein Verantwortungsbereich deutlich „greifbarer“ werden soll für die Menschen in Problemlagen, die den LWL betreffen.
 
Eine „Unmittelbarkeit“ für die Politik und Verwaltung in den Kommunen ist das Ziel, um wirklich ein Bild des LWL zu bekommen, das nicht überdeckt wird durch die Arbeit beispielsweise der Wohlfahrtsverbände, die in erster Linie als konkret Handelnde erfahren werden – aber dies eben finanziert und strukturiert durch den LWL und damit aus den Kommunen heraus.
“Die Daseinsfürsorge gerade für Menschen mit Einschränkungen wird staatlich und kommunal finanziert – die dazu notwendigen Leistungen aber oft durch Dritte erbracht.”
Die erkennbare, transparente Rolle des LWL und der Kommunen, jetzt natürlich des LWL-Sozialdezernates, gelte es auszubauen.
Nur so werde die Rolle des Landschaftsverbands als „bedarfsgerechter Verteiler“ der Mittel und Ressourcen wirklich gut ausfüllbar und respektiert sein:
„Das muss man deutlicher machen. Es kommt ja auch noch Geld aus Land und Bund hinzu –deutlich zu machen, was es denn bringt, in den LWL zu investieren, welchen Nutzen die Erledigung kommunaler Aufgaben über die eigene Kommune hinaus durch den Landschaftsverband bringt.“
Für die Arbeit im Landschaftsverband selbst ergibt sich zugleich eine ähnliche Grundhaltung: „Transparenz“ ist das prägende Stichwort, wenn Johannes Chudziak über seine Arbeit als Leiter eines Dezernats mit drei Ämtern und insgesamt eher komplexen Strukturen spricht.
Hier setzt er auf die Unmittelbarkeit eines Führungsstiles, der zum einen Jeden und Jede auf Augenhöhe einbindet, dann den Dialog mit denen erfordert, die mit ihm oder ihr arbeiten – und die diesen durch die Führungsebenen hindurch leben und ausgestalten.
Zugleich sieht er sich in der klaren Letztverantwortung für das Handeln jedes Mitarbeiters, jeder Mitarbeiterin seines Dezernates. Entsprechend soll die „Fehlerkultur“ des Hauses ausgestaltet sein: Auftretenden Schwierigkeiten werden intern gelöst, nach außen tritt der Dezernent unmittelbar für seine Mitabeiter:innen ein.
Wir wünschen dem neuen Dezernenten ein gutes Gelingen und eine ruhige Steuerung der Weiter-Entwicklung seines Verantwortungsbereiches – Unmittelbarkeit und Transparenz werden es möglich machen!
Infofahrt nach Marburg: Inklusion und Teilhabe prägen die Stadt

Infofahrt nach Marburg: Inklusion und Teilhabe prägen die Stadt

Zum Ende der nicht wirklich langen parlamentarischen Sommerpause des Landschaftsverband Westfalen-Lippe hat die Fraktion der #LWLSPD die Landesgrenzen für eine Informationsfahrt nach Marburg überschritten - der Freitag in der hessischen Kreisstadt war den Begegnungen mit dem sozialdemokratischen Oberbürgermeister Thomas Spies und dem Bundestagsabgeordneten für die Stadt und die Region Sören Bartol aus der SPD-Fraktion im Bundestag gewidmet.
 
Der OB zeigte sich dabei als leidenschaftlicher Marburger, der gekonnt einen langen und spannenden Bogen schlug:
  • von den sozialen Aktivitäten der katholischen Elisabeth von Thüringen
  • über die Rolle Marburgs als „Wiege Hessens“
  • über die Präsenz der ältesten noch bestehenden Philipps-Universität Marburg als protestantischer Gründung
  • über die besondere Rolle der labortechnischen Medizinforschung und Produktion von Behring bis Biontech
 
All das in einer Stadt, die sich angesicht der aktuell durch Biontech ungewöhnlich hohen Gewerbesteuereinnahmen solidarische Gedanken um die langfristige und nachhaltige Finanzierung der kommunalen Aufgaben macht.
 
Mit der Brille der Themen des Landschaftsverbands konnten die Genoss:innen der LWLSPD-Fraktion klar die anschlussfähigen Themen der heutigen Stadt zur Kenntnis nehmen:
 
  • die Arbeiten an der Inklusion und Teilhabe mit einem besonderen Schwerpunkt auf sehbehinderte und blinde Menschen
  • das Engagment bei der Umsetzung der Klimaziele für die Stadt und ein klares Programm zur Entlastung der Mieter:innen bei den in der Folge ansteigenden Mieten
  • die Prioritätensetzung bei der Unterstützung der freien und ehrenamtlichen Kulturszene - allein durch drei unterschiedliche akzentuierte Sozio-Kulturelle-Zentren in der Stadt.
Für den MdB und „Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen“ war es Gelegenheit für einen Baustellenbericht:
Ein Ministerium im Neuaufbau, eigentlich durchaus mit dem Fokus auf die Umsetzung der Klimaziele und der nachhaltigen Stadtentwicklung engagiert, dennoch eingebunden in eine Bundesregierung, die kurz nach ihrem Amtsantritt mit dem Krieg gegen die Ukraine konfrontiert ist, sodass die Arbeit an einer politischen Agenda durchaus anders aussieht als im letzten Herbst gedacht. Er machte auch deutlich, dass er in den Aufgaben Bezüge des LWL zum hessischen Landeswohlfahrtsverband LWV Hessen sieht.
 
Zu seiner aktuellen Aufgabe konnte der gebürtige Hamburger mit seinem Abitur aus Detmold im Gespräch mit Karsten Koch und der Fraktion deutlich Brücken schlagen:
Die Investitionen des LWL innerhalb der nachhaltigen Gebäudestrategie 2030 und zur Klimaneutralität des Verbands bis 2030 leisten natürlich auch einen Beitrag zur gesamtdeutschen Klimabilanz und werden sich auch an den sich wandelnden Förderkulissen des Bundes orientieren.
 
Sommerfest 2022 der LWLSPD

Sommerfest 2022 der LWLSPD

„Matthias Löb war ein großer Glücksfall für den LWL und die LWLSPD. Wir sind ihm unendlich dankbar für das, was er in 26 Jahren geleistet hat.“

Mit diesen Worten hat unser Fraktionsvorsitzender Karsten Koch Matthias Löb während des #LWLSPD-Fraktionssommerfestes im Alten Zollhaus in Senden gewürdigt.

Matthias Löb war Ende Juni nach einer achtjährigen Amtszeit als LWL-Direktor aus den Diensten @lwlaktuell ausgeschieden. Sein Amtsverständnis sei immer davon geprägt gewesen, "politischer Beamter" und nicht "beamteter Politiker" zu sein.

Als LWL-Direktor war er immer auch Motor administrativer und gesellschaftlicher Entwicklungen. Fachlich herausragend, stets extrem gut informiert und ein politischer Mensch, aber kein parteipolitisch Überdrehter - so hat sich Matthias Löb parteiübergreifend Respekt und Anerkennung erworben.

Als persönliches Dankeschön der LWLSPD-Fraktion gab es kulinarische Spezialitäten aus den 27 westfälisch-lippischen Mitgliedskörperschaften, darunter etwa Fiege Bier aus Bochum, Dortmunder Kohle (Schokolade), Schwerter Senf, Warendorfer Pferdeäppel, Recklinghäuser Sekt, dicke Sauerländer Würstchen und lippischer Pickert, alles verpackt in handgefertigten Holzkisten vom Denkmalpflege - Werkhof in Steinfurt.

Matthias Löb zeigte sich sichtlich dankbar für die Wertschätzung, die ihm nicht nur von den Mitgliedern der LWLSPD-Fraktion entgegengebracht worden ist:

„In der Demokratie werden im Ämter immer nur auf Zeit vergeben. Ich bin glücklich, als #LWL-Direktor eine der schönsten kommunalen Führungsaufgaben bekleidet zu haben.“

Was nun nach dem Ausscheiden kommen werde, wisse er noch nicht. In jedem Fall wolle er sich ehrenamtlich engagieren, so auch beim Heimatverein Senden, der mit der Revitalisierung des denkmalgeschützten Alten Zollhauses aus dem Jahre 1587 Großartiges geleistet hat.

Agnes Wiesker vom Heimatverein und unser Fraktionsmitglied Achim Peltzer als örtlicher Abgeordneter lieferten einen begeisternden Überblick der mehrjährigen Bauphase. Das LWLSPD-Sommerfest war bei herrlichem Wetter wie ein halber Tag Urlaub an einem Sehnsuchtsort.

"Das Klima" in Münster

"Das Klima" in Münster

Neben der strategischen Entwicklung und Umsetzung eines Integrierten Klimaschutzkonzeptes für alle Bereiche des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe geht auch die Arbeit in der kulturellen Bildung weiter und setzt Akzente.

Nach gut zwei Jahren Vorbereitungszeit wurde heute die neue Sonderausstellung "Das Klima" im LWL-Naturkundemuseum eröffnet. Für die LWLSPD nahmen Anneli Hegerfeld-Reckert und Dieter Gebhard an der Eröffnung teil. Sie sind auch in der LWL-Kulturstiftung vertreten, die einen deutlichen finanziellen Beitrag zur Realisierung der Ausstellung leistet.

"𝗗𝗮𝘀 𝗧𝗵𝗲𝗺𝗮 𝗶𝘀𝘁, 𝗮𝗻𝗴𝗲𝘀𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀 𝗱𝗲𝗿 𝘃𝗼𝗿𝗮𝗻𝘀𝗰𝗵𝗿𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻𝗱𝗲𝗻 𝗘𝗿𝗱𝗲𝗿𝘄𝗮̈𝗿𝗺𝘂𝗻𝗴, 𝘀𝗼 𝗮𝗸𝘁𝘂𝗲𝗹𝗹 𝘄𝗶𝗲 𝗻𝗶𝗲", betont LWL-Direktor Matthias Löb. "𝗕𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁𝘀 𝘀𝗲𝗶𝘁 𝟰𝟬 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲𝗻 𝘀𝗲𝘁𝘇𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗲𝗿 𝗟𝗪𝗟 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗺 𝗧𝗵𝗲𝗺𝗮 𝗡𝗮𝗰𝗵𝗵𝗮𝗹𝘁𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗮𝘂𝘀𝗲𝗶𝗻𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝘀𝘁𝗿𝗲𝗯𝘁 𝗯𝗶𝘀 𝟮𝟬𝟯𝟬 𝗞𝗹𝗶𝗺𝗮𝗻𝗲𝘂𝘁𝗿𝗮𝗹𝗶𝘁𝗮̈𝘁 𝗮𝗻".

 

 

Das Museum hat sich dabei als Pilot gemeldet, um voraus zu gehen und Wege auszuprobieren, etwa im Ausstellungsbau. Um möglichst umweltfreundlich zu arbeiten, haben die Ausstellungsmacher beispielsweise klimaschonende Materialien benutzt und auf die chemische Behandlung von Holz verzichtet.

"𝘋𝘪𝘦 𝘈𝘶𝘴𝘴𝘵𝘦𝘭𝘭𝘶𝘯𝘨 𝘨𝘪𝘣𝘵 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘯𝘶𝘳 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘯 𝘜̈𝘣𝘦𝘳𝘣𝘭𝘪𝘤𝘬 𝘶̈𝘣𝘦𝘳 𝘥𝘪𝘦 𝘌𝘳𝘥𝘨𝘦𝘴𝘤𝘩𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦 𝘥𝘦𝘴 𝘒𝘭𝘪𝘮𝘢𝘴, 𝘴𝘪𝘦 𝘦𝘳𝘬𝘭𝘢̈𝘳𝘵 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘥𝘦𝘯 𝘜𝘯𝘵𝘦𝘳𝘴𝘤𝘩𝘪𝘦𝘥 𝘻𝘸𝘪𝘴𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘒𝘭𝘪𝘮𝘢 𝘶𝘯𝘥 𝘞𝘦𝘵𝘵𝘦𝘳, 𝘴𝘵𝘦𝘭𝘭𝘵 𝘥𝘪𝘦 𝘍𝘰𝘭𝘨𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘴 𝘢𝘬𝘵𝘶𝘦𝘭𝘭𝘦𝘯 𝘒𝘭𝘪𝘮𝘢𝘸𝘢𝘯𝘥𝘦𝘭𝘴 𝘧𝘶̈𝘳 𝘥𝘪𝘦 𝘔𝘦𝘯𝘴𝘤𝘩𝘩𝘦𝘪𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘶𝘯𝘴𝘦𝘳𝘦 𝘖̈𝘬𝘰𝘴𝘺𝘴𝘵𝘦𝘮𝘦 𝘷𝘰𝘳 𝘶𝘯𝘥 𝘣𝘦𝘴𝘤𝘩𝘢̈𝘧𝘵𝘪𝘨𝘵 𝘴𝘪𝘤𝘩 𝘮𝘪𝘵 𝘮𝘰̈𝘨𝘭𝘪𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘓𝘰̈𝘴𝘶𝘯𝘨𝘴𝘢𝘯𝘴𝘢̈𝘵𝘻𝘦𝘯, 𝘸𝘪𝘦 𝘸𝘪𝘳 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘪𝘮 𝘑𝘢𝘩𝘳 𝟤𝟣𝟢𝟢 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘪𝘯 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘳 𝘴𝘤𝘩𝘰̈𝘯𝘦𝘯 𝘞𝘦𝘭𝘵 𝘭𝘦𝘣𝘦𝘯 𝘬𝘰̈𝘯𝘯𝘵𝘦𝘯", so Löb.


"Die Besucher:innen können selbst zu Forschenden werden. Sie können experimentieren, puzzeln und fühlen. Jede und jeder kann an den Mitmachstationen aktiv etwas über die aktuelle Klimaforschung und das Klima lernen",

erzählt Kuratorin Lisa Wong.

Wong hat zusammen mit den Ausstellungsmacherinnen Juliane Lenz und Carolina Blomenkamp die Ausstellung vorbereitet. Gemeinsam mit Cactus Junges Theater hat das Museum den Ausstellungsbereich "Klima-Enkel" am Ende der Ausstellung ausgearbeitet und produziert.

"Zudem sind am Ausstellungsende die Besucher:innen dazu eingeladen, ihre Vorstellung von einer lebenswerten, positiven Welt im Jahr 2100 zu hinterlassen und Antworten zu formulieren auf Fragen, wie etwa: Stellt euch eine Stadt in der Zukunft vor. Wie sieht unser Leben darin aus? Wie bewegen wir uns fort? "Wir wünschen uns, dass die Besucher:innen mit einem positiven Gedanken an die Zukunft die Ausstellung verlassen und damit hoffentlich Mut zu Veränderung schöpfen", so Wong.

 


Hintergrund
Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster zeigt vom 15. Juni 2022 bis zum 15. Oktober 2023 die Sonderausstellung "Das Klima". Auf rund 1.000 Quadratmetern können Besucher:innen in das Klima der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft reisen. Sie erleben das Klimasystem der Erde, erkunden das sich seit Anbeginn der Zeit wandelnde Klima und tauchen ein in die Welt der Klimaforschung. Die Ausstellung ist für alle Menschen geeignet. Sie beinhaltet Brailleschrift, einen speziellen, mehrsprachigen Audioguide (Deutsch, Englisch, Niederländisch) sowie eine Audiodeskription für Blinde und sehbehinderte Menschen, Tastmodelle für Menschen mit Sehbehinderung, Mitmachstationen und untertitelte Filme.
Begleitend zur Ausstellung bietet das LWL-Museum für Naturkunde museumspädagogische Programme für Kinder und Jugendliche sowie Führungen für Erwachsene, Werkstattnachmittage, Klimaspaziergänge, Vorträge und vieles mehr an. Ein Begleitbuch vertieft die Inhalte der Ausstellung und ist im Shop erhältlich.
"Großer Dank gebührt der LWL-Kulturstiftung. Seit dem Jahr 2004 engagiert sie sich für die Kultur in Westfalen-Lippe und trägt dazu bei, kulturelle Mehrwerte zu schaffen. Sie hat die Ausstellung finanziell unterstützt, um mit dem Ausstellungsthema spannende Impulse zu setzen", sagte Löb. Außerdem unterstützen die Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost, die Deutsche Klimastiftung und Cactus Junges Theater Münster die Ausstellung.

Ausstellungsdauer Das Klima
15.06.2022-15.10.2023
http://www.das-klima.lwl.org

Begleitbuch
Carolina Blomenkamp & Juliane Lenz (2022): Das Klima. LWL-Museum für Naturkunde.
ISBN 978-3-940726-81-0, 156 Seiten.
16,80 Euro

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