Strukturen absichern für den LWL-Klinikverbund

Strukturen absichern für den LWL-Klinikverbund

Der Gesundheits- und Krankenhausausschuss des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe tagte zu den zentralen Zukunftsthemen.

Unter dem Vorsitz von Ulla Ecks befasste sich vorab der entsprechende Arbeitskreis der #lwlspd mit den Themenschwerpunkten:

🚩Sanieren🚩

In der LWL-Klinik Lengerich wird der zweite Abschnitt der Sanierung und Weiterentwicklung des Standortes in Angriff genommen. An der Finanzierung für die Standortentwicklung ist der LWL als Träger der Einrichtung mit einem guten Drittel beteiligt, weitere Finanzierungen sind eingeplant aus den Eigenmitteln der Klinik, der Krankenhausförderung des Landes und Denkmalfördermitteln des Bundes. Das gilt ebenso für das Sanierungsbauprojekt der LWL-Klinik Marsberg. Die #lwlspd ist inhaltlich mit den vorgelegten Bauplanung einverstanden, hat sich aber aktuell zur Enthaltung entschlossen. Angesichts der unsicheren Finanzlage will die Fraktion in der weiteren Beratung bis zum Landschaftsausschuss Klarheit gewinnen, wie eine in der Finanzierbarkeit kritisch geprüfte Beschlussfassung aussehen muss.

🚩Forschen und Lehren🚩& 🚩Ausbildung🚩

In der LWL-Uniklinik Hamm soll ein Forschungs- und Lehrgebäude errichtet werden. Sie ist eine der größten Fachkliniken in Deutschland, angedockt als universitäre Kinder- und Jugendpsychiatrie der Ruhr-Universität Bochum und Ausbildungshaus für Ärzte im Fachbereich Kinder- und Jugendpsychiatrie, Pädiatrie und Kinderkrankenpflege. Der geplante Neubau schafft einen neuen, besonderen Ort für exzellente Grundlagen- und Therapieforschung. Gleichzeitig verbessern sich die Möglichkeiten der Ausbildung von dringend gesuchtem Fachpersonal. Die #lwlspd steht zum Grundsatzbeschluss aus dem Dezember 2021, begrüßt die notwendige und zukunftsoffene Standortentwicklung - enthält sich aber auch hier zugunsten der weiteren Prüfung der Finanzierung bis zur Landschaftsversammlung.

🚩Krankenhauszukunft🚩

Vier erfolgreiche Förderanträge auf der Basis des "Krankenhauszukunftsgesetz" ermöglichen es den LWL-Kliniken, mit 15 Millionen die Digitalisierung deutlich nach vorne zu bringen. Der Kommentar von Ulla Ecks zum Bericht:

"Wir erhoffen uns deutliche Entlastungen für das Pflegepersonal, dem mit der Digitalisierung mehr Zeit für die eigentlichen Pflegeaufgaben und damit die Menschen verbleibt."